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Thursday, 23 February 2012

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Konvektomat

Der Konvektomat gehört zu den professionellen Geräten in der Gastronomie. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „Heizkörper“. Unter einem Konvektomat kann man sich zunächst einen einfachen Heißluftofen vorstellen, quasi genau wie ein ganz normaler Backofen. Jedoch hat ein Konvektomat weitaus mehr Möglichkeiten, als die Öfen, die man in Privathaushalten finden kann. Denn bei Konvektomaten handelt es sich um Profigeräte für die Küche, umgangssprachlich werden auch Kombidämpfer mit diesem Namen betitelt.

Zum Einsatz kommt der Konvektomat überall dort, wo größere Mengen an Essen gleichzeitig zubereitet werden sollen. So zum Beispiel in Restaurants, Mensen, Bäckereien oder Großküchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen etc. Der Konvektomat ist vereinfacht gesehen ein überdurchschnittlich großer Backofen und daher für die Gastronomie bestens geeignet. Hier finden große Mengen an Lebensmitteln gleichzeitig Platz, ohne dass die Zubereitung wesentlich länger dauert oder qualitativ schlechter ausfällt. Ein Konvektomat ist zwar nicht ganz billig, jedoch bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass sich die Investition schnell rentiert.

Meistens hat ein Konvektomat an der Vorderseite eine Tür mit durchsichtiger Scheibe, die sich auf- und zuklappen lässt. Im Innenraum befinden sich mehrere Einschubschienen, hierauf werden spezielle Bleche mit den zu verarbeitenden Speisen eingeschoben, die maximale Anzahl variiert dabei von Modell zu Modell. Außerdem hat jeder Konvektomat diverse Knöpfe, mit denen man zum Beispiel die Temperatur und die Backzeit einstellen kann. Mögliche Prozeduren sind auftauen, Pochieren, Dünsten, Dämpfen, Regenerieren, Backen, Braten, Grillen sowie Gratinieren. Da die Bedienung je nach Gerät sehr komplex sein kann, werden oft gezielte Seminare für Köche angeboten.